Materialvorbereitung
Standardmäßig wird die Aluminiumlegierung 6061 verwendet. Die Legierung 7075 ist auf Kundenvorgabe ebenfalls möglich. Zugeschnittene Rundrohlinge werden für die Bearbeitung der Statorgehäuse bereitgestellt.
Funktionsgerechte Oberflächenbehandlung für Aluminiumbauteile, dokumentiert mit Produktionsfotos und einer aufgezeichneten Schichtdickenmessung.
Erfahren Sie, wie nach der Endmontage jede fertige pneumatische Drehdurchführung kanalweise mit Druckluft geprüft wird – einschließlich PASS/NG-Entscheidung und Sperrprozess.

Bei dieser Ausführung wird die Oberflächenbehandlung entsprechend der Bauteilfunktion gewählt: Der Rotor wird harteloxiert, während das Statorgehäuse eine farbige Eloxalschicht erhält.
Die Harteloxalschicht erhöht die Oberflächenhärte und unterstützt den Verschleiß- und Korrosionsschutz der Aluminiumoberfläche. Bei langsam laufenden Drehdurchführungen mit O-Ring-Abdichtung trägt sie dazu bei, die Lauffläche gegen Kratzer, Riefen und Verschleiß zu schützen.
Das tatsächliche Dichtungs- und Verschleißverhalten hängt zusätzlich von Oberflächenrauheit, O-Ring-Werkstoff, Schmierung, Druck, Drehzahl, Ausrichtung, Temperatur und Verschmutzung ab. Die Oberflächenbehandlung ist ein Konstruktionsmerkmal, keine Lebensdauergarantie.
Der Standardablauf bei Begapunk umfasst zwei Aufspannungen auf einer 4-Achs-Dreh-Fräsmaschine. Nach der Bearbeitung werden die Zeichnungsmaße stichprobenartig geprüft, bevor die Teile zum externen Farbeloxieren gehen.



Standardmäßig wird die Aluminiumlegierung 6061 verwendet. Die Legierung 7075 ist auf Kundenvorgabe ebenfalls möglich. Zugeschnittene Rundrohlinge werden für die Bearbeitung der Statorgehäuse bereitgestellt.
In der ersten Aufspannung werden die ersten Merkmale bearbeitet. Anschließend wird das Bauteil gewendet und für die zweite Aufspannung neu gespannt, um die verbleibenden erforderlichen Merkmale fertigzustellen.
Nach der Bearbeitung werden die fertigen Statorgehäuse vor der Oberflächenbehandlung stichprobenartig anhand der Zeichnung auf Maßhaltigkeit geprüft.
Die Teile gehen an einen externen Eloxalbetrieb. Verfügbare Farben werden anhand eines Musters vereinbart. Die Farbeloxalschicht am Stator ist ca. 5 µm dick. Der Lieferant prüft die Schichtdicke vor der Rücklieferung; Begapunk führt nach Wareneingang erneut eine Stichprobenprüfung durch. Die festgelegten Produkttoleranzen berücksichtigen das erwartete Schichtwachstum.
Nach der Endmontage wird bei jeder fertigen Drehdurchführung jeder einzelne Kanal im bestehenden 100%-Dichtheitsprüfprozess geprüft.
100%-Dichtheitsprüfung ansehen →
Für das Statorgehäuse kann projektbezogen ein technisch realisierbarer Eloxalfarbton gewählt werden, beispielsweise zur optischen Anpassung an die Maschine, für den Markenauftritt oder zur Funktionskennzeichnung.
Vor der Serienfertigung wird die endgültige Farbe anhand eines freigegebenen physischen Musters mit einer vereinbarten Farbtoleranz bestätigt. Dabei werden Legierung, Oberflächenvorbereitung, Bauteilgeometrie und Fertigungslos berücksichtigt.

Die Produktionsaufnahme zeigt folgenden Messwert an einem harteloxierten Rotor:
Schichtdickenmessung aus der Produktion
Das Montagefoto zeigt eine montierte pneumatische Drehdurchführung mit mehreren sichtbaren Druckluftanschlüssen. Das zweite Foto zeigt mehrere montierte Einheiten in der Verpackungsvorbereitung.


Eine belastbare Beschichtungsspezifikation verknüpft Oberflächenbehandlung, Maße, Dichtungsbedingungen und das vereinbarte Prüfverfahren.
Werkstoff von Rotor und Stator vor Auswahl des Eloxalverfahrens eindeutig festlegen.
Beschichtungsart, Soll- oder Toleranzbereich, Maskierung und Farbmuster definieren.
Schichtaufbau an Passungen, Anschlüssen, Nuten und Befestigungsflächen berücksichtigen.
Erforderliche Endrauheit an der vom O-Ring berührten Rotorfläche festlegen.
O-Ring-Werkstoff, Schmierstoff und Medienverträglichkeit abstimmen.
Druck, Dauer- und Spitzendrehzahl, Betriebszyklus, Temperatur, Ausrichtung und Verschmutzung prüfen.
Messverfahren, Messstellen, Stichprobe, Annahmekriterien und Dokumentation vereinbaren.
Physisches Muster und realistische Farbtoleranz vor Serienfertigung freigeben.
Senden Sie Bauteilzeichnung, Legierung, Beschichtung, O-Ring-Werkstoff, Druck, Drehzahl, Betriebszyklus, Umgebung, Farbwunsch und Prüfanforderung für eine technische Prüfung.
Technische Prüfung anfragen →