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Fertigung & Qualität

Fertigung und Qualität pneumatischer Drehdurchführungen

Funktionsgerechte Oberflächenbehandlung für Aluminiumbauteile, dokumentiert mit Produktionsfotos und einer aufgezeichneten Schichtdickenmessung.

Serienprüfung

100%-Dichtheitsprüfung jedes einzelnen Kanals

Erfahren Sie, wie nach der Endmontage jede fertige pneumatische Drehdurchführung kanalweise mit Druckluft geprüft wird – einschließlich PASS/NG-Entscheidung und Sperrprozess.

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Pneumatische Drehdurchführung mit blau farbeloxiertem Statorgehäuse und dunklem harteloxiertem Rotor
Drehdurchführung mit farbeloxiertem Statorgehäuse und dunklem harteloxiertem Rotor.
Funktionsgerechte Oberfläche

Harteloxierter Rotor und farbeloxiertes Statorgehäuse

Bei dieser Ausführung wird die Oberflächenbehandlung entsprechend der Bauteilfunktion gewählt: Der Rotor wird harteloxiert, während das Statorgehäuse eine farbige Eloxalschicht erhält.

Die Harteloxalschicht erhöht die Oberflächenhärte und unterstützt den Verschleiß- und Korrosionsschutz der Aluminiumoberfläche. Bei langsam laufenden Drehdurchführungen mit O-Ring-Abdichtung trägt sie dazu bei, die Lauffläche gegen Kratzer, Riefen und Verschleiß zu schützen.

Das tatsächliche Dichtungs- und Verschleißverhalten hängt zusätzlich von Oberflächenrauheit, O-Ring-Werkstoff, Schmierung, Druck, Drehzahl, Ausrichtung, Temperatur und Verschmutzung ab. Die Oberflächenbehandlung ist ein Konstruktionsmerkmal, keine Lebensdauergarantie.

RotoroberflächeHarteloxal für die Aluminium-Lauffläche der O-Ring-Abdichtung.
StatorgehäuseFarbeloxal für Optik, Kennzeichnung und Oberflächenschutz.
Typischer EinsatzbereichLangsam laufende Drehdurchführungen mit dynamischer O-Ring-Abdichtung.
Fertigungsablauf des Statorgehäuses

Vom Aluminium-Rohling zum farbeloxierten Statorgehäuse

Der Standardablauf bei Begapunk umfasst zwei Aufspannungen auf einer 4-Achs-Dreh-Fräsmaschine. Nach der Bearbeitung werden die Zeichnungsmaße stichprobenartig geprüft, bevor die Teile zum externen Farbeloxieren gehen.

Materialvorbereitung

Standardmäßig wird die Aluminiumlegierung 6061 verwendet. Die Legierung 7075 ist auf Kundenvorgabe ebenfalls möglich. Zugeschnittene Rundrohlinge werden für die Bearbeitung der Statorgehäuse bereitgestellt.

Zwei Aufspannungen

In der ersten Aufspannung werden die ersten Merkmale bearbeitet. Anschließend wird das Bauteil gewendet und für die zweite Aufspannung neu gespannt, um die verbleibenden erforderlichen Merkmale fertigzustellen.

Stichprobenprüfung der Maße

Nach der Bearbeitung werden die fertigen Statorgehäuse vor der Oberflächenbehandlung stichprobenartig anhand der Zeichnung auf Maßhaltigkeit geprüft.

Externes Farbeloxieren und Wareneingangsprüfung

Die Teile gehen an einen externen Eloxalbetrieb. Verfügbare Farben werden anhand eines Musters vereinbart. Die Farbeloxalschicht am Stator ist ca. 5 µm dick. Der Lieferant prüft die Schichtdicke vor der Rücklieferung; Begapunk führt nach Wareneingang erneut eine Stichprobenprüfung durch. Die festgelegten Produkttoleranzen berücksichtigen das erwartete Schichtwachstum.

Aussagegrenze der Fotos: Diese Fotos zeigen mehrere sichtbare Fertigungszustände. Sie bilden keine lückenlose Rückverfolgbarkeit desselben Bauteils oder Loses ab und belegen für sich genommen weder die Legierung noch die Maßhaltigkeit jedes Bauteils, die Schichtdicke jedes Bauteils, eine exakte Farbübereinstimmung, das Bestehen der Prüfung oder die Versandfreigabe. Maßgeblich bleiben die Auftragszeichnung und die vereinbarten Prüfanforderungen.
Mehrere blau eloxierte Statorgehäuse für Drehdurchführungen auf einem Transportgestell
Blau oberflächenbehandelte Statorgehäuse auf einem betrieblichen Transportgestell.
Projektbezogene Farbauswahl

Farbeloxal zur optischen Anpassung und Kennzeichnung

Für das Statorgehäuse kann projektbezogen ein technisch realisierbarer Eloxalfarbton gewählt werden, beispielsweise zur optischen Anpassung an die Maschine, für den Markenauftritt oder zur Funktionskennzeichnung.

Vor der Serienfertigung wird die endgültige Farbe anhand eines freigegebenen physischen Musters mit einer vereinbarten Farbtoleranz bestätigt. Dabei werden Legierung, Oberflächenvorbereitung, Bauteilgeometrie und Fertigungslos berücksichtigt.

Schichtdickenmessgerät mit Anzeige von 51,7 Mikrometern an einem harteloxierten Rotormuster
Das Messgerät zeigt an dem fotografierten Produktionsteil eine Harteloxalschichtdicke von 51,7 µm.
Schichtdickenmessung aus der Produktion

Schichtdicke der Harteloxalschicht

Die Produktionsaufnahme zeigt folgenden Messwert an einem harteloxierten Rotor:

51,7μm

Schichtdickenmessung aus der Produktion

Schichtdicke: Das fotografierte Bauteil weist eine Harteloxalschichtdicke von 51,7 µm auf. Die Harteloxalbehandlung wird chargenweise gesteuert, um eine gleichmäßige Schichtdicke innerhalb des Fertigungsloses zu erreichen. Der erforderliche Schichtdickenbereich kann für jeden Auftrag festgelegt werden.
Fertigungszustand

Vom oberflächenbehandelten Bauteil zur montierten Drehdurchführung

Das Montagefoto zeigt eine montierte pneumatische Drehdurchführung mit mehreren sichtbaren Druckluftanschlüssen. Das zweite Foto zeigt mehrere montierte Einheiten in der Verpackungsvorbereitung.

Technische Festlegungen

Was vor der Fertigung abgestimmt werden sollte

Eine belastbare Beschichtungsspezifikation verknüpft Oberflächenbehandlung, Maße, Dichtungsbedingungen und das vereinbarte Prüfverfahren.

Bauteil und Legierung

Werkstoff von Rotor und Stator vor Auswahl des Eloxalverfahrens eindeutig festlegen.

Beschichtungsanforderung

Beschichtungsart, Soll- oder Toleranzbereich, Maskierung und Farbmuster definieren.

Maße nach Beschichtung

Schichtaufbau an Passungen, Anschlüssen, Nuten und Befestigungsflächen berücksichtigen.

Laufflächenqualität

Erforderliche Endrauheit an der vom O-Ring berührten Rotorfläche festlegen.

Dichtung und Schmierung

O-Ring-Werkstoff, Schmierstoff und Medienverträglichkeit abstimmen.

Betriebsbedingungen

Druck, Dauer- und Spitzendrehzahl, Betriebszyklus, Temperatur, Ausrichtung und Verschmutzung prüfen.

Prüfung und Nachweise

Messverfahren, Messstellen, Stichprobe, Annahmekriterien und Dokumentation vereinbaren.

Farbfreigabe

Physisches Muster und realistische Farbtoleranz vor Serienfertigung freigeben.

Oberflächenanforderung mit Begapunk prüfen

Senden Sie Bauteilzeichnung, Legierung, Beschichtung, O-Ring-Werkstoff, Druck, Drehzahl, Betriebszyklus, Umgebung, Farbwunsch und Prüfanforderung für eine technische Prüfung.

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